Arbeitsgemeinschaft Freiburger Stadtbild e.V.

Einladung zur Mitgliedschaft

Eine interessante Perspektive:
Historisches erhalten, Neues qualitätsvoll einfügen.


Liebevolle Details regen zum Nachdenken an...


Wenn sie nicht zerstört werden, erzählen Keller, ....

.....Häuser und Dächer vom Leben der Freiburger durch die Jahrhunderte

Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere Städte, auch Freiburg, verloren in den letzten Jahren an Urbanität, Charme, Flair, Humanität und Heimat. Manche Bauten mißglückten.

Freiburg verlor nicht nur durch den Krieg, sondern auch danach viele historisch bedeutsame Gebäude und Anlagen. Die Städte wie ihre Umwelt wurden dem Menschen entfremdet.

Die Vernichtung historischer Substanz trägt zum Verlust des Geschichtsbewußtseins bei, der Abriß oder die Zerstörung von baukunstgeschichtlichen Gebäuden und ihr Ersetzen durch reine Renditeobjekte verändert architektonische Ausdrucksfähigkeit zur Gesichtslosigkeit.

Die seit 1967 bestehende Arge Freiburger Stadtbild konnte partielle Erfolge erzielen, das Gewissen der Politiker und der Stadtplaner anregen und bei der Aufarbeitung der Probleme wertvolle Hilfestellung geben. Freiburg verdankt seine Attraktivität, daß die Altstadt behutsam in der alten Struktur und unter weitgehendem Erhalt von Gebäuderesten wieder aufgebaut wurde.

Wirtschaftliche Aktivitäten sind notwendige "Lebensbedingungen" einer Stadt. Sie können aber auch die Lebensgrundlagen durch entsprechende Veränderungen zerstören. Das Ziel, die Stadt ständig umzubauen, ist unveränderte Maxime von Politikern und Stadtplanern !

Wir wollen eine Entwicklung der Stadt, die Rücksicht auf die Schätze der einzelnen Stadtteile nimmt und insbesondere sensibel in den historischen Gebieten und den baukunstgeschichtlich interessanten Gebieten (Altstadt und Bereiche verschiedener Stadtteile) vorgeht. Das feinfühlige Vorgehen in diesen gewachsenen Quartieren ist uns ein besonderes Anliegen.

Das "Erlebnis Freiburg" mit seiner harmonischen Verbindung von Stadbild und Umwelt muß erhalten bleiben und dort, wo diese Verbindung zerstört wurde, wiederhergestellt werden! Dazu bitten wir um Ihre Unterstützung durch Mitgliedschaft und Mitarbeit.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hermann Hein, Vorsitzender


Der Bertoldsbrunnen, Zentrum der Stadt


Die 1914 gebaute Straßenbahn Nr.45 fährt seit dem 14.10.2001 wieder !
Fotos: Andreas Kaufhold

Stadtbild und Verkehr:

Immer mehr Bürger erkennen, daß ein dem Menschen gemäßes Verkehrsmittel leicht zu erreichen und umweltfreundlich sein muß.

Weder das Auto noch eine U-Bahn kann in einer sensiblen Umgebung, wie es nun einmal unsere schöne Stadt ist, ohne Schaden für Stadtbild und Landschaft als Lösung der Verkehrsprobleme akzeptiert werden.

Deshalb ist die Straßenbahn in ihrer modernen Form als Stadtbahn das angemessene Fortbewegungsmittel in Freiburg. Sie ist, neben dem Fahrrad, das zuverlässige, leistungsfähige und menschenfreundliche Verkehrsmittel im Stadtbereich. Sie garantiert größte Sicherheit, verschont den Menschen vor Abgasen und Lärm, den Nebenprodukten des Verbrennungsmotors.

Die historischen Freiburger Straßenbahnwagen betreut und restauriert unser „Tochterverein“ Freunde der Freiburger Straßenbahn e.V.

Mitglieder haben Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung und können nach der derzeitigen steuerlichen Regelung Zuwendungen an uns steuerlich geltend machen. Bei Beträgen über Euro 100,-- stellen wir eine Spendenbescheinigung aus.

Der Beitrag für Einzelpersonen beträgt Euro 10,-- , Partner Euro 15,--,  Jugendliche und Studenten Euro 5,--,  Firmen Euro 30,--. Mit Vereinen kann gegenseitige  beitragsfreie Mitgliedschaft vereinbart werden.

Wenn Sie nicht Mitglied werden wollen: als Förderer unterstützen Sie uns mit Spenden, für die Sie eine Spendenbescheinigung erhalten.

Förderer zahlen eine Spende ihrer Wahl.

Schicken Sie uns ein E-Mail mit Ihrem Namen und voller Adresse.

Wir schicken Ihnen per Post ein Anmeldeformular zu, bei dem Sie auch angeben können, ob Sie den Beitrag mit dem bequemen Einzugsverfahren bezahlen wollen.

Kontoverbindung:

Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau BLZ 680 501 01

Spendenkonto: 20 25 636

Auszug aus der Satzung:

§2 Zweck und Zweckverwirklichung

Der Verein dient der Heimatpflege (Erhaltung des Stadtbildes und umgebenden Landschaft) und dient zugleich der Heimatkunde (Ermöglichen des Erlebens der geschichtlichen Entwicklung der Heimat). Insbesondere setzt sich der Verein u.a. ein für:

1) Erhaltung der geschichtlichen Eigenart, Mitwirkung an der Entwicklung und Förderung des spezifischen Stadtbildes, insbesondere schützenswerter Bauwerke, Ensembles, Baugruppen und Straßenräume, Förderung der Kunst und Erhaltung der künstlerischen Gestaltung (z.B. Architektur, Kunst am Bau, an Bauwerken, Brunnen), der Kultur einschließlich der Denkmalpflege ud des Denkmalschutzes.

2) Erhaltung des Landschaftsbildes und Förderung des Landschaftsschutzes, des Naturhaushaltes, bestimmter Grünbestände und Förderung u.a. des eingepaßten oder natürlichen Erscheinungsbildes von Gewässern.

3) Anstreben, daß die Planung neuer Bauvorhaben sich in den gegebenen Stadt- und Landschaftrahmen sinn- und qualitätsvoll eingliedern und daß gesunde Lebensverhältnisse geschaffen werden.

4) Mitwirkung an einer humanen Weiterentwicklung und Neugestaltung der Stadt als Fortsetzung der heimatgeschichtlichen Entwicklung mit einem eingepaßten, sinnvollen Verkehrssystem unter Einschluß des Öffentlichen Personennahverkehrs.

Zweckverwirklichung: Der Satzungszweck wird verwirklicht u.a. durch Beratung und Informierung, insbesondere aber auch durch Erarbeitung von Stellungnahmen, Gutachten, Publikationen und Medienarbeit. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstige Zwecke" der Abgabenordnung.

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